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Berg Nemrut
ArchäologieUNESCO

Berg Nemrut

Adıyaman62 v. Chr. · Bau des Monuments
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Das Monument auf dem über 2.100 Meter hohen Gipfel des Berges Nemrut wurde von König Antiochos I. von Kommagene (70-31 v. Chr.) als sein eigenes Grab und zugleich als den Göttern geweihte Kultstätte (Hierothesion) errichten lassen. Kommagene war ein Königreich am Schnittpunkt hellenistisch-griechischer und persischer Kultur; deshalb ehrte Antiochos die Götter sowohl mit griechischen als auch mit persischen Namen.

Die gewaltigen Statuen auf dem Gipfel wurden 1881 wiederentdeckt. Das Monument wurde 1987 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

50 Meter hoher Tumulus

Ein aus zerkleinertem Kalkstein bestehender künstlicher Hügel, der höchstwahrscheinlich Antiochos' Grab birgt; bei seiner Errichtung war er rund 70 Meter hoch.

Ost- und Westterrasse

Auf jeder Terrasse stehen sitzende Götterstatuen (Zeus, Apollon, Herakles, die Göttin von Kommagene) sowie die Statue des Königs selbst; ihre Höhe erreicht 8-9 Meter.

Löwen- und Adlerstatuen

An den Rändern der Terrassen als Schutzfiguren aufgestellt.

Sonnenauf- und -untergang

Die Köpfe der Statuen sind im Laufe der Zeit von ihren Körpern getrennt worden; besonders beim Sonnenaufgang entsteht ein dramatisches Lichtspiel.

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