Die Festung Van ist eine Felsenfestung am Ufer des Vansees aus der Zeit des Königreichs Urartu (etwa 9. Jahrhundert v. Chr.). Die Urartäer nannten sich selbst "Biainili" — davon leitet sich auch der Name Van ab. Die Festung birgt mit ihren Keilschrift-Felsinschriften eine der wichtigsten schriftlichen Quellen der urartäischen Epoche.
Die Alte Stadt Van am Fuß der Festung wurde bei den Ereignissen zu Beginn des 20. Jahrhunderts größtenteils zerstört und liegt heute größtenteils in Ruinen.
Highlights
Urartäische Felsinschriften
An verschiedenen Stellen der Festung finden sich monumentale, in Keilschrift verfasste Inschriften.
Blick auf den Vansee
Die Festung liegt an einem Punkt, der den größten See der Türkei überblickt; besonders bei Sonnenuntergang bietet sie einen berühmten Ausblick.
Ruinen der Alten Stadt Van
Südlich der Festung sind Moschee- und Bauwerksreste der alten Siedlung zu sehen.
Nähe zur Akdamar-Insel
Besuche der Festung Van werden häufig mit der per Boot erreichbaren Akdamar-Insel und ihrer armenischen Kirche aus dem 10. Jahrhundert verbunden.
Heute hier
Wer heute auf diesem Boden lebt, was gekocht und was erzählt wird.
Anderthalb Stunden Frühstück
In Van ist das Frühstück keine Mahlzeit, sondern ein Programm. Kräuterkäse, Murtuğa, Kavut, Sahne und Honig kommen auf denselben Tisch; wer es eilig hat aufzustehen, gilt nicht als Gast.
Das Geheimnis des Kräuterkäses
Hochlandkräuter wie Sirmo und Mendi werden in den Käse eingearbeitet, der dann monatelang im Salztopf reift. Jede Familie hat ihr eigenes Verhältnis — und niemand verrät das Rezept ganz.
Das Boot nach Akdamar
Die Überfahrt zur Insel dauert zwanzig Minuten. Diese kurze Fahrt zwischen den Steinreliefs der Kirche und der Farbe des Sees ist der schlichteste Moment, der Van erklärt.
